Einladung zum Vortrag Wohnpsychologie

Nach langer Pandemiepause möchten wir Sie zu unserer ersten Veranstaltung herzlich einladen. Wir konnten Dr. Harald Deinsberger-Deinsweger vom Institut Wohnspektrum in Graz für einen Vortrag gewinnen.

Liebe WohnWeglerInnen, liebe Freunde und Interessierte, nach langer Pandemiepause möchten wir Sie zu unserer ersten Veranstaltung herzlich einladen. Wir konnten Dr. Harald Deinsberger-Deinsweger vom Institut Wohnspektrum in Graz für unseren Vortrag gewinnen, wir haben ihn 2018 beim Wohnprojektetag bereits einmal . Er analysiert und definiert wissenschaftlich nachweislich vorteilhafte Maßnahmen für die Bau- und Planungspraxis: Wie erhöht man die menschliche Qualität von Räumen, Gebäuden, Siedlungen. Wie wirken Räume, Gebäude und Umfeld auf den Menschen selbst – auf sein Erleben, Verhalten und seine Entwicklung sowie auf die zwischenmenschlichen Beziehungen?

https://www.tugraz.at/studium/studienangebot/universitaere-weiterbildung/universitaetskurse-kurse-und-seminare/wohnbau-und-psychologie-die-basis-fuer-planung-und-analyse-menschlicher-lebensraeume/

Wir freuen uns auf Sie am Mittwoch, den 20. Juli 2022 ab 19:00 Uhr in der Cafeteria des Mehrgenerationenhauses (MGH) Bad Dürkheim, Dresdener Str. 2. Im Zentrum steht eine umfassende und wissenschaftlich haltbare Definition des "menschengerechten Lebensraums", sowie die Frage, welche Eigenschaften Wohnung, Gebäude und Umfeld aufweisen müssen, um zu einem solchen werden zu können. Dazu werden wohnbaurelevante Erkenntnisse aus wichtigen Bereichen der Psychologie und Physiologie aufgegriffen z.B. aus: - Wahrnehmungspsychologie - Sozialpsychologie - Entwicklungspsychologie - Umweltpsychologie - Gestaltpsychologie - humanistische Psychologie  - Neurophysiologie (Gehirnforschung) - und viele andere mehr ... sowie auch der - Wohnphysiologie - Baubiologie (und teilweise auch Bauphysik) - Wohnbautheorie (Innenraumgestaltung, Siedlungswesen, Städtebau etc.)

All diese Facetten werden unter Einbindung relevanter Wissenschaftstheorien (wie der Systemtheorie, Gestalttheorie etc.) zu einem wohnbautheoretischen Gesamtkonzept verbunden. Es geht hier weniger um Baustilfragen, denn diese sind sehr stark individuell und soziokulturell geprägt. ?Vielmehr geht es um die allgemein menschlichen Grundlagen, die es bei jedem Wohnprojekt zu berücksichtigen gilt, wenn es einen hohen Grad an Menschlichkeit erreichen soll.