CoHousing – was ist das?

Vortrag mit AXEL KÖPSELL über diese interessante Organisationsform, welche in Skandinavien und Holland schon seit den 60er Jahren erfolgreich sind und immer mehr Verbreitung finden.

Mehr Miteinander und weniger Ressourcenverschwendung am Beispiel des skandinavischen Modells ist das Fazit des Vortrages von Axel Köpsell, Projektentwickler, Dipl. -Kfm., Dipl. -Ing.

Er berichtet über diese interessante Organisationsform, welche in Skandinavien und Holland schon seit den 60er Jahren erfolgreich sind und immer mehr Verbreitung finden. Diese Wohnform verbindet Leben in geschützter Privatatmosphäre mit den Vorzügen einer tragfähigen Gemeinschaft. Typisch für das CoHousing sind die ausgeprägten Gemeinschaftsbereiche, sie ergänzen und erweitern die individuelle Wohnung der Bewohner.

CoHousing im engeren Sinn verwirklicht stets die Rationalisierung und Vereinfachung alltäglicher Verrichtungen und Haushaltsaufgaben. Dadurch kann und soll eine wesentliche Einsparung beim individuellen Zeit- und Geldaufwand für diese Tätigkeiten erzielt werden, was natürlich auch das Vorhandensein und eine entsprechende Nutzung geeigneter Gemeinschaftseinrichtungen voraussetzt. Das Ausmaß dieser Einsparung ist ein höchst bedeutsamer Faktor für den langfristigen Erfolg einer beabsichtigten Gemeinschaftsbildung.

CoHousing als Wohnkonzept bietet viele Vorteile wie ein kinderfreundliches Umfeld, gegenseitige Unterstützung im Alltag und das Senken von Lebenshaltungskosten durch die gemeinsame Nutzung von Gemeinschaftseinrichtungen und Geräten. Das Ziel: mehr Miteinander und weniger Ressourcenverschwendung.

So sind große Gemeinschaftsküchen und Essbereiche charakteristisch, ebenso wie gemeinsame Kinderspielräume, Hobbyräume und vieles mehr. verwirklicht stets die Rationalisierung und Vereinfachung alltäglicher Verrichtungen und Haushaltsaufgaben. Dadurch kann und soll eine wesentliche Einsparung beim individuellen Zeit- und Geldaufwand für diese Tätigkeiten erzielt werden, was natürlich auch das Vorhandensein und eine entsprechende Nutzung geeigneter Gemeinschaftseinrichtungen voraussetzt. Das Ausmaß dieser Einsparung ist ein höchst bedeutsamer Faktor für den langfristigen Erfolg einer beabsichtigten Gemeinschaftsbildung.

Bei all der Gemeinschaft, besteht natürlich immer die Möglichkeit, sich in die eigenen vier Wände oder in ausgewählte Ruhebereiche zurückzuziehen. Auch bleibt jeder Haushalt finanziell von der Gemeinschaft unabhängig.

Bei den meisten Wohnprojekten sind im Gegensatz zum CoHousing sind die Gemeinschaftseinrichtungen vorwiegend bis ausschließlich freizeitorientiert. Eine Gemeinschaftsküche ist in der Regel nicht vorhanden bzw. wird nur für Feste o.ä. genutzt, Zeit- und Geldersparnis durch gemeinschaftliche Erledigung von Haushaltsaufgaben spielen keine nennenswerte Rolle.